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Erst kürzlich wurden in der Schweiz zwei Plakate verboten: In der Stadt Basel das Anti-Minarett-Plakat und in Zug eines, das die Existenz Gottes infrage stellte. Es sind die letzten beiden Beispiele, die im Buch von Rolf Thalmann, dem Leiter der Basler Plakatsammlung, aufgeführt sind… mehr im TA 29.01.2010
Januar 29th, 2010
29.12.2009 ORF
Es gibt keinen Gott – Atheisten machen mobil
Mit den letzten Plakaten im Kanton Schwyz ist Mitte Dezember die Plakatkampagne abgeschlossen worden. Gemäss Rapport der APG sind neben den 255 gebuchte Plakatplätzen (rund Fr. 21′000.-) weitere Plakate gehängt oder bestehende Plakate hängen gelassen worden – im Wert von rund Fr. 7′000.-. Das entschädigt für jene Plakate, welche leider schon frühzeitig abgerissen worden sind.
Wir danken nochmals allen SpenderInnen – und wünschen Ihnen alles Gute zum Jahreswechsel!
Noch ein Geschenktipp
Die frohe Botschaft: Ach, der Himmel ist leer!
Dezember 16th, 2009
Zukunft der Schweiz: Laizität und Toleranz
Die Analyse des Ergebnisses der Minarett-Initiative ist noch nicht abgeschlossen. Die Vox-Analyse wird erst in einigen Wochen vorliegen.
Bereits eine isopublic-Umfrage im April dieses Jahres hat jedoch ergeben, dass die Konfessionsfreien die Initiative am deutlichsten ablehnen würden (60%) als Reformierte (51%) und Katholiken (43%). reformiert.
Der Politologe Michael Hermann stellt fest: „Wo es viele konfessionslose Personen gibt und Religionen somit bloss einen geringen Stellenwert einnehmen sind die Zustimmungsraten am tiefsten ausgefallen.“
NZZ 2.12.2009
Dialog der Religionen ist gescheitert
Der jetzt von vielen KommentatorInnen geforderte Dialog mit den Muslimen wird nichts bringen.
Die diesjährige Woche der Religionen der Interreligiösen Arbeitsgruppe Schweiz (IRAS-COTIS) hat gezeigt, dass das Interesse der breiten Bevölkerung, sich mit anderen Religionen zu beschäftigen, klein ist. Zudem hat dieser Verein es abgelehnt, die Veranstaltungen der FVS in den Veranstaltungskalender aufzunehmen.
Der Rat der Religionen (SCR) hat sich ebenfalls als fruchtloser Weg des interreligiösen Dialogs erwiesen. Er wurde lediglich dazu benutzt, den Einfluss der organisierten Religion auf die Bundespolitik zu stärken.
Die Exponenten des interreligiösen Dialogs in der Schweiz leben in einer Traumwelt. Das hat u. a. dazu geführt, dass im Kanton Luzern die Islamgemeinde wenige Wochen vor der Abstimmung ihren Antrag auf öffentlichrechtliche Anerkennung deponiert hat und die Medien diese 4. Landeskirche unkritisch als Weg der Zukunft vermittelt haben. NZZ
Nur die Privatisierung der Religionen – die Trennung von Staat und Kirche – ermöglicht Gleichberechtigung und Toleranz!
Reta Caspar, Geschäftsstelle FVS
Dezember 3rd, 2009
Die neue Kampagne der britischen Humanisten gegen Bekenntnsschulen ist höchst erfolgreich:

November 30th, 2009
Die Seite ist nach mehr als zwei Wochen wieder online. Der Server war gehackt worden.
Es gibt keinen Hinweis auf einen gezielten Angriff.
Hier die wichtigsten Nachträge:
Gegenkampagne der Piusbrüder in St. Gallen und Winterthur
St. Galler Tagblatt, 20.11.2009
Plakatkrieg um den lieben Gott geht weiter
Die Pius-Brüder zu ihrer Kampagne

Gegenkampagne der Gesellschaft Mittenachtsruf
Inserat im Tages Anzeiger 18.11.2009, Flyer sind in Zürich gesichtet worden

Plakate für den Kanton Schwyz
In Freienbenbach, Pfäffikon SZ, Wollerau und Schwyz werden ab 7. Dezember 2009 Plakate hängen.
Dokumentierte Beschädigungen:
16.11.2009 Beschädigung in St. Gallen, mitgeteilt von John

4.11.2009 Beschädigung in Basel

31.10.2009 Beschädigungen in Bern
Plakate bei der Schanzenpost und auf dem Waisenhausplatz komplett abgerissen.
November 23rd, 2009
Zürichseezeitung 7.11.2009
Freidenker wollen Gegenoffensive

November 8th, 2009
Religiöse Abrüstung in öffentlichen Schulen
3.11.2009, Italien: Kruzifixe in den Schulzimmern sollen verschwinden
Die Richter des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte stellten auf Klage einer Italienerin fest, dass das Kreuz ein rein religiöses Symbol sei, das auf Kinder ohne Konfessionen oder anderer Glaubensbekenntnisse „verstörend“ wirken könnte.
12. November 1997, Schweiz: Kopftuchverbot für Genfer Lehrerin
Das Schweizerische Bundesgericht heisst das Kopftuchverbot für eine Genfer Lehrerin gut, weil es einem überwiegenden öffentlichen Interesse entspricht (insbesondere der konfessionellen Neutralität und dem Religionsfrieden in der Schule) und verhältnismässig ist.
Das Urteil wird 2001 vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg geschützt. BGE 123 I 296
27. September 1990, Schweiz: Kruzifix in Schulzimmern verträgt sich nicht mit konfessioneller Neutralität
Das Schweizerische Bundesgericht weist die Gemeinde Cadro an, die Kruzifixe aus den Klassenzimmern der Grundschule zu entfernen. (26. September 1990 BGE 116 IA 252 ).
Das Kreuz wird nicht als unvereinbar mit dem allgemeinen Prinzip der Neutralität in Glaubensfragen beurteilt, sondern mit dem spezifischen Gebot der konfessionellen Neutralität der öffentlichen Schulen.
Klage gegen Cadro hatte ein Lehrer, Mitglied der Freidenker-Vereinigung der Schweiz, geführt.
Die Rechtslage in der Schweiz ist klar, auch wenn katholische Professoren das nicht wahrhaben wollen. (Tages-Anzeiger).
Die Durchsetzung des Rechts wird jedoch nur auf Begehren von mutigen Eltern erfolgen.
Die FVS bietet den Betroffenen einen Muster-Brief für dieses Begehren zur Verfügung.
November 6th, 2009
Aufklärung und Humanismus heute
Novembervorträge der FVS
Basel 2. November 2009 19:30
Hotel Merian, Café Spitz, Rheingasse 2
Bern 3. November 2009 19:30 Uhr
UniS an der Schanzeneckstrasse, Hörsaal A 003
Zürich 4. November 2009 19:30 Uhr
Volkshaus, Stauffacherstr. 60, Blauer Saal
Zug 5. November 2009 19.30 Uhr
Theater Casino Zug, Artherstrasse 2, Kleiner Saal.
St. Gallen 6. November 2009 19:00 Uhr
Rest. Dufour, Bahnhofstr. 19

Vortrag von
Prof. Dr. Franz Josef Wetz *1958
www.franzjosefwetz.de
Radio / TV

2. November 2009 DRS3, 20-21 Uhr
Michael Schmidt-Salomon im Gespräch mit D. Dillier
Wiederholung: Mittwoch, 4.11.2009, 15.03-16.00 Uhr, DRS 2
12. November 2009 SF1, 22.20 Uhr
Michael Schmidt-Salomon zu Gast bei Aeschbacher
November 2nd, 2009
Kein Gott (Heinz Kahlau, 1973)
Ich lebe jetzt. Mein Tod ist zu erwarten.
Danach vergehe ich so schnell wie Gras.
Von mir bleibt nur, was andere verwenden
Zu ihrem Nutzen und zu ihrem Spaß.
Gedanken, Verse, ein paar Gegenstände,
durch mich entstanden, bleiben in der Welt.
Für eine Weile kann man sie noch brauchen,
bis das, was keinem nützlich ist, zerfällt.
Ich habe keinen Gott. Für alle Taten,
die ich begehe, muss ich Täter sein.
Kein Weltenrichter wartet, mich zu strafen –
Für jeden Irrtum steh ich selber ein.
Ich habe keinen Vater, der mich tröstet.
Es gibt kein Wort, dass unumstößlich ist.
Mich stützt kein Glaube. Keine weise Fügung
Besitzt ein Maß, dass meinen Nutzen misst.
Ich denke selbst. Ich habe keine Rettung
Vor meinen Zweifeln, wenn die Furcht mich schreckt.
Ich hab die Grenzen meiner Höhn und Tiefen
In meinen eigenen Träumen abgesteckt.
Ich hänge ab von der Natur von Menschen,
von allen Kräften für und gegen mich.
Die Welt, in der ich bin, ist gut und böse,
doch weiß ich – alles um mich ändert sich.
Nichts bleibt sich gleich. Wer wagt, sich einzurichten,
der richtet sich für Augenblicke ein.
In einer Welt, bestehend aus Bewegung,
da kann ich selber nur Bewegung sein.
Ich fürchte Menschen. Was sind Eis, was Fluten,
was Pest und Feuer gegen die Gewalt
des Untiers Mensch? Die Schreie seiner Opfer
sind, seit es Menschen gibt, noch nie verhallt.
Ich liebe Menschen mehr als alle Tiere.
Sie suchen unaufhörlich einen Sinn
Für ihr Vorhandensein, verstrickt in Irrtum.
Es macht mich froh, dass ich beteiligt bin.
Ich bin allein. Für kurze Augenblicke
Bin ich Geliebter, Bruder oder Freund.
Um eine Arbeit, eine Lust zu machen,
wenn sich ein Weg mit meinem vereint.
Auf dieser Erde leben Ungezählte,
aus denen gleiche Furcht und Hoffnung spricht.
Ich weiß um sie. In glücklichen Sekunden
Seh ich mitunter einem ins Gesicht.
Da ist kein Mensch und keine Macht vorhanden,
nichts, das mich ganz für sich gewinnen kann.
Ich füge mich der Stärke und der Schwäche.
Nur wer mich tötet, hält mein Suchen an.
Ich bin missbrauchbar, ich bin zu gebrauchen,
denn ich muss sein und suche meinen Wert.
Ich will mich nähren, ich muss mich behausen
Und über Preise wurde ich belehrt.
Solange ich lebe, arbeite und liebe,
solange sich mein Geist, mein Blut noch regt,
bin ich dem Wesen meiner Zeit verhaftet,
denn mich bewegt, was meine Zeit bewegt.
Ich denke noch, und bin noch zu belehren.
Ich suche zweifelnd weiter nach dem Sinn,
der uns zu Menschen macht, wer will mich hindern,
die Welt zu lieben, bis ich nicht mehr bin.
Religiöse Vandalen in Bern
Zwei Plakat wurden beschädigt / abgerissen
- Weissenbühl
- Schanzenpost, Bushaltestelle Seite Post.
- Waisenhausplatz
Oktober 31st, 2009
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